Dr. Siu: Eine östliche Heilung für ein weltweites Problem (Krebs)

Dr. Siu, Absolvent der medizinischen Fakultät der Universität Singapur und derzeit in Kuala Lumpur praktizierend, wurde nur 20 Minuten vor der Veranstaltung gebeten, einen spontanen Vortrag zu halten. Er betonte, wie wichtig es ist, Patienten — insbesondere jenen mit fortgeschrittenem Krebs — Trost zu spenden, und berief sich dabei auf Sir William Oslers Überzeugung, dass Ärzte „manchmal heilen, oft lindern, immer trösten" sollten. Dr. Siu plädierte für Offenheit gegenüber der pflanzlichen Medizin und führte Chinin als bewährtes Beispiel für ein wirksames, aus Heilpflanzen gewonnenes Heilmittel an. Er ermutigte seine ärztlichen Kollegen, sowohl die Schulmedizin als auch pflanzliche Ansätze als gültige Methoden der Patientenversorgung in Betracht zu ziehen.

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Kurz notiert

  • Herr Liu bat Dr. Siu, auf der Veranstaltung zu sprechen.
  • Dr. Siu ist Absolvent der medizinischen Fakultät der Universität Singapur und praktiziert derzeit in Kuala Lumpur.
  • Er wurde nur 20 Minuten vor der Veranstaltung über seinen Vortrag informiert und hatte keine Unterlagen vorbereitet.
  • Dr. Siu betont die Bedeutung des Trostes in der Patientenversorgung und beruft sich dabei auf das Zitat von Sir William Osler: „Manchmal heilen, oft lindern, immer trösten."
  • Er weist darauf hin, dass viele Patienten erst in fortgeschrittenen Krebsstadien einen Arzt aufsuchen — dann verlagert sich der Fokus auf die Verbesserung der Lebensqualität.
  • Dr. Siu plädiert für Offenheit gegenüber der pflanzlichen Medizin und verweist auf das Beispiel Chinin als wirksames, aus Heilpflanzen gewonnenes Heilmittel.
  • Er ermutigt Ärzte, offen zu bleiben und sowohl die Schulmedizin als auch die pflanzliche Medizin als gültige Behandlungsformen in Betracht zu ziehen.

Transkript

Gut. Herr Liu hat Dr. Siu aus Malaysia gebeten, zu uns zu sprechen. Der Grund, weshalb er auf die Bühne möchte und weshalb ich hier stehe, ist, dass Herr Liu mich um einen spontanen Vortrag gebeten hat. Guten Morgen — dàjiā hǎo (大家好, „Hallo allerseits"). Ich möchte mich kurz vorstellen. Mein Name ist Dr. Siu. Ich habe mein Medizinstudium an der Universität Singapur abgeschlossen.

Anschließend habe ich einen Master in Arbeitsmedizin in Australien gemacht. Derzeit bin ich niedergelassener Arzt in Kuala Lumpur. Ehrlich gesagt habe ich mich nicht auf einen Vortrag vorbereitet. Ich habe weder Folien noch Unterlagen mitgebracht und erfuhr erst vor 20 Minuten, dass ich sprechen soll, als Herr Liu an meinen Tisch kam. Ich werde daher nicht im Detail auf Tian Xian und ähnliche Themen eingehen.

Stattdessen möchte ich nur einige persönliche Gedanken zu diesem Thema teilen. Zunächst muss ich sagen: Es gibt nichts umsonst — ich muss für mein Mittagessen singen. Als praktizierender Arzt habe ich mich immer dem Wahlspruch von Sir William Osler — einem der größten Mediziner — verschrieben. Er sagte: „Manchmal heilen, oft lindern, immer trösten." Das ist die Pflicht von uns Ärztinnen und Ärzten — die Pflicht eines jeden Arztes.

Jeder gute Arzt tröstet seine Patienten, auch wenn er sie nicht heilen kann. Wir wissen, dass viele Patienten erst dann zu uns kommen, wenn der Krebs bereits in einem sehr fortgeschrittenen Stadium ist. Dann lässt sich nichts mehr zur Heilung tun. Was wir aber tun können, ist, in den letzten Lebensphasen eine bessere Lebensqualität zu ermöglichen. Soweit ich verstanden habe, hat Tian Xian Liquid Eigenschaften, die in den frühen Stadien von Nutzen sind: Es kann heilen und Beschwerden lindern, und es kann den Patienten stets Trost spenden, indem es Schmerzen lindert.

Das deckt sich genau mit dem, was Sir William Osler gesagt hat. In Malaysia sind die Ärzte sehr konservativ — ähnlich wie in den USA. Ich glaube, Dr. Paul stimmt mir zu. In den USA zögern Ärzte oft, alternative Behandlungen einzusetzen. Dieselbe Situation findet sich in Malaysia, wo viele schulmedizinisch ausgebildete Ärzte die pflanzliche Medizin meiden.

Ich diskutiere oft mit ihnen und führe an, dass Chinin — gewonnen aus Heilpflanzen — ein sehr gutes Beispiel für eine wirksame pflanzliche Arznei zur Behandlung der Malaria ist. Seine Wirksamkeit ist erwiesen, und das zeigt: Die pflanzliche Medizin hat sehr wohl ihren Wert. Das können wir nicht bestreiten. Um den großen Führer Chinas, Deng Xiaoping, sinngemäß zu zitieren: „Egal ob die Katze schwarz oder weiß ist — solange sie Mäuse fängt, ist sie eine gute Katze." Daher appelliere ich an alle Ärzte: Bewahren Sie sich einen offenen Geist.

Seien Sie liberal in Ihrer Herangehensweise. Jede Arznei — ob aus der Schulmedizin oder aus der pflanzlichen Heilkunde —, die eine Krankheit wirksam behandeln kann, ist ein gültiges Verfahren. Vielen Dank.

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